La Calisto

Götter, Nymphen und Fabelwesen sind dem Bann von Liebe und Begierde, Macht und Gewalt verfallen und verkörpern menschliche Leidenschaften auf tragikomische Weise. Das 1651 in Venedig uraufgeführte Werk stellt sowohl die moralischen Werte der damaligen Gesellschaftsordnung als auch die damit verbundenen Geschlechterrollen infrage. Bedeutet Calistos Verwandlung in das Sternbild des Großen Bären am Ende der Oper einen Bruch mit der göttlichen Ordnung oder einen Akt der Unterwerfung? Regisseur Stefan Herheim inszeniert diese frühbarocke Oper gemeinsam mit der Lautenistin und Dirigentin Christina Pluhar – einer führenden Interpretin der Musik des 17. Jahrhunderts – als kosmisches Zaubertheater in einer Koproduktion mit dem Theater an der Wien.


Besetzung

Team